Ein kurzer Einblick in die Traditionelle Chinesische Medizin – die Grundlage meiner Arbeit.
Es handelt sich um jahrtausendealte Medizin aus China. Da man Menschen damals nicht „aufschneiden" durfte, entstand die TCM als Weg, sich anders zu helfen: über Meridiane, Punktkombinationen, die Wirkung von Kräutern und die Funktion der 5 Elemente. Zur TCM gehören Akupunktur, Ernährung und Bewegungsübungen – ich beziehe gerne auch die Lebenspflege, „self care", mit ein, und das gilt auch für Tiere.
Natürlich steckt man die Nadeln nicht wahllos. Vorher gibt es eine Anamnese, Pulsdiagnose und ein Abdruckmuster. Es gibt 12 Leitbahnen (Meridianverläufe) mit 365 Punkten. Meine Punktkombinationen bestehen meist aus ca. 3 Punkten (also 6 Nadeln), maximal 8 Nadeln kommen zum Einsatz. Die 5 Elemente – Feuer, Erde, Metall, Wasser, Holz – sind den Jahreszeiten zugeordnet und essenziell für die Therapie.
Leber & Gallenblase – oft bockig, zornig, windempfindlich bei Dysbalance.
Magen & Milz – faul, träge, dicker Bauch, sehr verfressen.
Niere & Blase – ängstlich, zieht sich zurück.
Lunge & Dickdarm – Haut und Atemwege.
Das Springginkerl, das vor Lebensfreude sprüht, gehört oft zum Element Feuer (Herz & Dünndarm). Oft sind mehrere Behandlungen sinnvoll, deshalb empfehle ich meist eine Folgebehandlung nach 2–8 Wochen. Auch die Lasertherapie kann nach TCM erfolgen.